Häufiger Harndrang, nächtliches Wasserlassen oder ein schwächerer Harnstrahl können auf eine gutartige Prostatavergrößerung hinweisen.
Welche Beschwerden sind typisch?
Zu den häufigen Symptomen gehören ein schwächerer Harnstrahl, Startschwierigkeiten, Nachtröpfeln, häufiger oder plötzlich starker Harndrang sowie nächtliches Wasserlassen.
Wie wird untersucht?
Die Abklärung kann Anamnese, körperliche Untersuchung, Urin- und Laborwerte, Ultraschall sowie eine Harnstrahlmessung umfassen. Ziel ist es, Beschwerden und mögliche Folgen für Blase und Nieren einzuschätzen.
Wichtig: Die Stärke der Beschwerden und die Größe der Prostata passen nicht immer direkt zusammen. Entscheidend ist die individuelle Situation.
Welche Behandlungen gibt es?
Bei milden Beschwerden kann zunächst Beobachten sinnvoll sein. Bei stärkerer Symptomatik stehen verschiedene Medikamente und – wenn erforderlich – operative Verfahren zur Verfügung. Die Auswahl richtet sich nach Beschwerden, Befunden und persönlichen Prioritäten.
Wann sollte ich zum Urologen?
Wenn Beschwerden zunehmen, Blut im Urin auftritt, wiederholte Infekte bestehen oder die Blase sich nicht mehr ausreichend entleeren lässt, sollte eine urologische Abklärung erfolgen.
